Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt
Das Superlativ "La ciudad, la más austral del mundo" ist überall zu lesen. Alles ist más austral und damit besonders. So wird es zumindest verkauft. Dahinter versteckt sich eine ganz normales Städtchen mit normalen Leuten und dem für Argentinien normalen lausigen Service (ist leider so).Habe ein Hostel gefunden, das neben más austral auch noch neu und besonders schön ist. Von der Lounge im 2. Stock hat man eine wunderbare Aussicht über Ushuaia Bay. http://www.ushuaiafreestyle.com/
Segeln auf dem Beagle Channel
Anstatt mit allen anderen Touris aufs grosse Tourschiff zu pilgern (das mit dem überfüllten Deck und dem x-sprachigen Kommentar) habe ich mich wieder mal auf die Suche nach der ruhigeren Variante gemacht. Bei "Tres Marias" bin ich fündig geworden (http://tierradelfuego.org.ar/3marias/). Ein kleines Segelboot mit 10 Passagieren. Mit einem Kapitän, der Brüllen kann wie ein Seelöwe, mit Kaffee, Mathé und Kuchen. Die 5-stündige Tour zur isla "H", zu den Seelöwen und den Cormoranen hat mich beeindruckt.
Tren del Fin del Mundo, ein wahrlich touristisches Erlebnis
Hat mich weniger beeindruckt. Die Landschaft des Parks sollte besser zu Fuss oder auf dem Pferd erkundet werden... Die Eisenbahnlinie des Tren del Fin del Muno ist 1994 für den Tourismus wieder eröffnet worden. Davor war sie 1909 bis 1952 als Sträflingszug in Betrieb. Die Inhaftierten mussten in den Wäldern Holz schlagen, welches zum Heizen und Kochen des Gefängnisses verwendet wurde.
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