Sucre und Cochabamba
Mit Eveline (Evi) und Eva, den beiden swissies bin ich weiter gereist in die Hauptstadt Boliviens - Sucre. Wir haben das koloniale Stadtzentrum besucht, auf dem Dach der Kirche Kaffee und Kuchen genossen und haben uns von den Dinosaurierspuren beeindrucken lassen. Leider wird sich erst dieses Jahr im März eine Gruppe professioneller Archäologen aus der Schweiz um den Erhalt der Spuren kümmern. Stellt euch vor: Die Spuren wurden vor bald 10 Jahren entdeckt und werden seit 1996 touristisch genutzt. Doch 10 Meter von der Wand entfernt baut eine europäische Firma noch immer Stein und Sand ab um Zement zu fabrizieren. Und dies mit schweren Caterpillar Baumaschinen...In Cochabamba haben wir zwei Tage quasi Nichtstun genossen. Wir haben Jioanna (Studentin an der Touri-Info) und Eric (Holländisch-Bolivianischer Doppelbürger, auf Besuch bei seiner Grossmutter) getroffen. Sie haben uns ein ruhige Ecke mit natürlichen heissen quellen gezeigt sowie uns in die Gehemnisse der Virgen de Urkupiña eingeführt. Das Fest zu ehren der Jungfrau ist jeweils ein 4-tägiges Saufgelage. Also in etwa mit der Fasnacht in der Innerschweiz zu vergleichen ;-))
Weiter geht die Reise nach La Paz, wo wir noch mehr swissies treffen werden, bevor wir (fast) alle zusammen vom kalten kargen Altiplano in die heissen, feuchten und fruchtbaren Yungas reisen werden. Auf dem Bike und per Flussboot.

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